Segelflug

Die Ausbildung zum Segelflugpiloten
Die Ausbildung unserer Flugschüler erfolgt gemäß den gültigen Lehrplänen. Das theoretische Wissen wird in Kursen bei uns am Flugplatz ehrenamtlich von unseren Fluglehrern vermittelt. Die folgenden Gegenstände werden unterrichtet: 

Luftrecht, Aerodynamik, allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse, Flugleistung und Flugplanung, Metereologie, menschliches Leistungsvermögen flugbetriebliche Verfahren, Notverfahren, Erste Hilfe und Navigation.

Die praktische Ausbildung erfolgt in der Startart Flugzeugschlepp. Dazu sind mit dem Fluglehrer durchschnittlich etwa 40 bis 60 Starts notwendig. Danach sind 30 Alleinstarts mit dem Doppelsitzer oder bereits mit einem einsitzigen Segelflugzeug zu absolvieren.

Die Schulung findet meist an Wochenenden statt. Sie wird auf vereinseigenen Flugzeugen durch ehrenamtliche Fluglehrer des Clubs durchgeführt. 

Die Dauer und Kosten der Schulung richten sich nach Talent und „Kompaktheit“ der Schulung, das heißt, eine kontinuierliche Teilnahme an der Schulung ohne größere Unterbrechungen garantiert den besten Lernfortschritt.

Neben einigen längeren Flügen werden hauptsächlich Platzrunden geflogen, somit das Starten und Landen geübt.

Die praktische und theoretische Prüfung nimmt die Prüfungskommission (2 Fluglehrer) am Flugplatz ab und etwa eine Woche nach dem Absenden der Unterlagen und Ausbildungsnachweise erhältst Du den Segelflugschein vom Österr. Aeroclub zugesendet.


Unser Schulungsdoppelsitzer ASK21

Hilfsmotorstartberechtigung
Nach Erhalt des Segelflugscheins hat der „Jungpilot“ nach Absolvierung von ca. 20 bis 30 zusätzlichen Flugstunden im Segelflug die Möglichkeit, eine zweite Startart bei uns am Flugplatz zu erlernen. Dazu werden mit unserer HB23 (Motorsegler) etwa 10 bis 15 Einweisungsflüge mit Fluglehrer durchgeführt. Dach sind 10 Alleinflüge zu absolvieren.
Diese Erweiterung des bestehenden Segelfliegerscheins ist für selbststartende Segelflugzeuge notwendig. Bis etwa 2019 darf mit dieser Erweiterung auch noch mit unserem Touring – Motorsegler HB23 gestartet werden. Es ist keine Theorie- oder Praxisprüfung für diese Erweiterung notwendig. Die Kosten dafür halten sich mit etwa 100 bis 200 € in Grenzen.

HB23 – Motorsegler fliegen mit dem Segelflugschein

Die Kosten der Ausbildung
Der Hirter Flugsportclub bietet jedem angehenden Piloten die Möglichkeit, zu vergleichsweise niedrigen Kosten das „Flughandwerk“ zu erlernen. Dies wird durch die ehrenamtliche Tätigkeit der Fluglehrer und auch aller anderen Funktionäre ermöglicht. Diese Ehrenamtlichkeit ist sogar in unseren Vereinsstatuten fest verankert.

Die Gesamtkosten für die theoretische und praktische Ausbildung bis zur Erlangung des Segelfliegerscheines betragen ca EUR 1.800,- bis EUR 2.200,- bei durchschnittlicher Begabung. Diese Kosten beinhalten bereits die Mitgliedschaft beim Hirter FSC für ein Jahr.

Regelmäßiges Fliegen ist Voraussetzung für die Scheinerhaltung. Eine Möglichkeit ist ein eigenes Flugzeug zu kaufen oder die Vereins – Segelflugzeuge zu benutzen. Diese sind, abgesehen von der geringen, einmaligen Einstiegsgebühr, kostenlos zu benutzen.

 

Voraussetzungen
Das Mindestalter beträgt 15 Jahre. Für den Beginn der Segelflugausbildung ist kein Flugschülerausweis mehr nötig.
Dennoch muss man sich einer fliegerärztlichen Untersuchung unterziehen. Diese Untersuchung kann nur bei einem Fliegerarzt (in unserem Verein gibt sogar zwei Fliegerärzte) erfolgen. Die Eignung ist für einen halbwegs gesunden Menschen kein Problem.

Untersucht wird neben dem allgemeinen Gesundheitszustand im wesentlichen Kreislauf, Gehör, Sehtüchtigkeit („normale“ Brille oder Kontaktlinsen sind kein Problem), Gleichgewichtssinn und Koordination.