Schempp-Hirth CIRRUS „Condor“

Der Cirrus flog erstmals 1967 und ist das erste Flugzeug von Schempp-Hirth in GFK-Bauweise. Die Rumpfschale entstand als Gfk-Schale mit Gfk/Schaumspantringen. Der Cirrus-Flügel ist ein Gfk/Schaum-Sandwich. Die Sturzflugbremsen fahren auf der Flügelober- und -unterseite aus, zusätzlich ist ein Bremsschirm installiert. Das Fahrwerk ist einziehbar.

Bei uns wird der CIRRUS wegen seines harmonischen und „weichen“ Fluggefühls sehr geschätzt. Das ist sicher kein Rennflugzeug, aber wenn es jemand nicht so eilig hat, dann ist erstens die Gleitzahl von 44 recht beeindruckend und zweitens ist das Kurbeln sehr angenehm. Ferner bietet der „große“ CIRRUS sehr viel Platz im Cockpit.
In der turbulenten Thermikluft sind die langen weichen Tragflächen des 18m Seglers sehr angenehm dämpfend – sinnbildlich „wie die Schwingen des Condors“ – daher auch unser interner Name für dieses Flugzeugs „CONDOR“.

Spannweite 17,74 m
Länge 7,20 m
Flügelfläche 12,60 m2
Leergewicht 260 kg
Max. Fluggewicht 460 kg
Beste Gleitzahl 44 bei 85 km/h

 

Die Bremsklappen des CIRRUS sind eigentlich recht wirksam – trotzdem hat der Hersteller damals einen zusätzlichen Bremsschirm (für extreme Steilabstiege mit den Bremsklappen) eingebaut.

Hier ein YOUTUBE Video unseres CIRRUS mit einer Bremsschirmlandung
Pilot: Laci Medgyesi